Kiewer Höhlenkloster Lavra

Das Kiewer Höhlenkloster Lavra gehört zu TOP-10 Sehenswürdigkeiten Kiews. Es steht seit 1990 an der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das 20 ha große Areal gliedert sich in die Obere und die Untere Lavra. Die Obere Lavra ist ein staatliches Reservat. Die Untere Lavra ist das Kloster selber, das aus den Nahen und den Fernen Höhlen besteht.

Kiewer Höhlenkloster Lavra

Kiewer Höhlenkloster Lavra

Das Kloster wurde 1051 von einem Mönch mit dem Namen Antonij gegründet. Nachdem er den heiligen Berg Athos besucht hatte, kam er in die Heimat zurück, um das Mönchwesen in der Kiewer Rus zu verbreiten.

Ursprünglich wohnten Antonij und andere Mönche in Höhlen, daher stammt der Name des Klosters – das Kiewer Höhlenkloster. Die ersten Kirchen wurden auch unter der Erde eingerichtet.

Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale

Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale

Die Hauptkathedrale des Klosters (die Mariä-Entschlafens-Kathedrale oder auch die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale) wurde 1073-1089 von byzantinischen Baumeistern errichtet. Laut einer Überlieferung soll die Gottesmutter dem Waräger Simon (Schimon) erschienen sein, die Maße der Kirche vorgegeben haben sowie den Standort bestimmt haben. Den Mongolensturm und Brände des grausamen Mittelalters überstanden, wurde das uralte Heiligtum am 03. November gesprengt. Es ist bis jetzt ungeklärt, ob von der sowjetischen Untergrundbewegung oder den deutschen Nazitruppen. Die jetzt existierende Kathedrale wurde 1998-2000 wieder aufgebaut.

Dreifaltigkeitstorkirche

Dreifaltigkeitstorkirche

Die Dreifaltigkeitstorkirche gilt als die älteste erhalten gebliebene Kirche des Klosters. Sie wurde im 12. Jh. vom Tschernigower Fürsten Swjatoslaw gestiftet, der sich später unter dem Namen Nikolaus der Heilige ins Kloster zurückzog.

Allerheiligenkirche

Allerheiligenkirche

Die Allerheiligen-Kirche wurde 1696-1698 auf Anregung von Hetman Iwan Masepa gebaut. Davon zeugt auch sein Wappen über dem wirtschaftlichen Tor auf der nördlichen Fassade.

St.-Nikolaus-Kirche

St.-Nikolaus-Kirche

Die St.-Nikolaus-Kirche liegt auf dem Terrarium des ehemaligen Spitalklosters, das als autonom intakt war. Die schöne Kirche mit goldenen Kuppelsternen auf blauem Grund wurde ungefähr 1700 gebaut.

Der Große Glockenturm

Der Große Glockenturm

Der Große Glockenturm wurde 1731-1744 vom deutschen Architekten Johann Gottfried Schädel mit der Höhe von 96,5 m und einem Radius von 28 m errichtet. Der Glockenturm bietet eine der besten Aussichtsplattformen von Kiew.

Refektorium-Kirche

Refektorium-Kirche

Die Refektorium-Kirche (auch die Kirche der Ehrwürdigen Antonij und Feodosij mit dem Refektorium) wurde 1895 gebaut, nachdem die Anzahl der Mönche über 1000 gewachsen war.

Die Fortsetzung kommt.

Bildrechte: Nataliya Urzhuntseva.

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