Kreuzerhöhungskirche

Am 27. September begeht die orthodoxe Kirche ein der größten christlichen Feste – das Fest der Kreuzerhöhung.

Kreuzerhöhungskirche

Kreuzerhöhungskirche

Über der Nahen Höhlen in der Unteren Lavra (Kiewer Höhlenkloster) ragt die 1700-10704 erbaute Kreuzerhöhungskirche im ukrainischen Barockstil empor. Ihre 1769 prächtig geschnitzte Ikonostase ist ein echtes Meisterwerk. Die Innenbemalung wurde Ende des 18. Jahrhunderts, 1816 und 1894 durchgeführt.

Freske der Kreuzerhöhungskirche

Freske der Kreuzerhöhungskirche

Die Kirche war eine Grabstätte der Kiewer Metropoliten. Im Raum der Kirche war früher ein prachtvolles Silbertor. Es wurde zur Sowjetzeit nach Amerika verkauft und befindet sich bis heute im Museum „Los Angeles County Museum of Art„.

Letzte Gottesdienste fanden in dieser Kirche statt, bevor das Kloster 1961 endgültig geschlossen wurde.

2001 wurden hier die Reliquien des Apostels Andreas anlässlich der 950-Jahrfeier des Klosters aufbewahrt.

Über dem Zarentor ist die Kopie der Ikone der Mariä-Entschlafung zu sehen.

Kopie der Ikone der Mariä-Entschlafung

Kopie der Ikone der Mariä-Entschlafung

Der Kirchenvorplatz wurde im 18. Jahrhundert durch die gewaltige Debosquette-Stützmauer abgesichert.

Debosquette-Stützmauer

Debosquette-Stützmauer

Kreuzerhöhungskirche am Abend

Kreuzerhöhungskirche am Abend

Diese Fotos entnommen mit freundlicher Erlaubnis von Pressedienst des Kiewer Höhlenklosters lavra.ua.

4 Gedanken zu „Kreuzerhöhungskirche

  1. „Das Fest der Kreuzerhöhung lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das Kreuz Christi. Die Darstellung des Kreuzes erscheint in der Kirche schon sehr früh, bereits im zweiten Jahrhundert begannen die Christen, sich mit dem Kreuzzeichen zu segnen. Die Darstellung der Kreuzigung Jesu Christi kam etwa im IV. Jahrhundert auf. …“

    Quelle: http://www.deutsch-orthodox.de/2008/09/das-kreuzerchohung/

  2. Wundervolle Fotos, zweifelsohne, doch lassen selbst informative Internetlinks zu den Schlagworten „Kreuzerhöhung“ und „Kreuzerhöhungskirche“ einige wesentliche Fragen offen:

    1.) Wie kam dieses Kirchengebäude zu seinem Namen?
    2.) Bei Wikipedia wird im orthodoxen Kirchenjahr der 14. September als Festtag der Kreuzerhöhung angeben, im Artikel aber der 27. September.
    3.) Werden Gottesdienste auch in ukrainischer Sprache durchgeführt?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzerh%C3%B6hung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzerh%C3%B6hungskirche_(Podil)?uselang=de
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenjahr

  3. Die Bilder mache ich meistens selbständig, aber dieses Mal sollte ich mich an den Pressedienst der Lavra wenden, weil es nicht erlaubt ist, das Innere der Kirche fotografieren.
    1) Auf diese Frage kann ich nicht antworten und habe auch keine Information gefunden.
    2) Der 14. September altes Stils (hier ist ein Link).
    3) Nein. Die Lavra untersteht dem Moskauer Patriarchat, deshalb werden alle Gottesdienste in der kirchenlawischen Sprache abgehalten.

  4. Um letzte Mehrdeutigkeiten auszuräumen, habe ich mich mit Deinen Infos weiter auf den Weg der Klärung begeben. Der byzantinische Ritus ist die traditionelle Gottesdienstordnung der Großen Kirche Christi von Konstantinopel und wird in allen orthodoxen Kirchen befolgt. Die Bezeichnung umfasst die Gesamtheit des gottesdienstlichen Lebens dieser Kirchen, die Feiern der Sakramente, der Stunden, der Feste, der Kasualien usw. Die sehr feierliche, zeichen- und symbolreiche Form des Gottesdienstes im byzantinischen Ritus ist gekennzeichnet durch die Verehrung der Ikonen, die Verwendung von Weihrauch, die Abtrennung (eigentlich Verbindung) des Altarraumes vom bzw. mit dem Kirchenschiff durch die Ikonostase und die festlichen Gewänder der Zelebranten und Ministranten. Ein Teil der orthodoxen Kirchen (z. B. die russische, die syrische, die serbische, die georgische, die mazedonische, die ukrainische) begeht alle ihre Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Wenn zum Beispiel laut dem gregorianischen Kalender der 7. Januar ist, dann hat man laut dem julianischen erst den 25. Dezember.
    Quelle: Wikipedia

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