St.-Michaels-Kathedrale

Das Michaels-Kloster mit seiner St.-Michaels-Kathedrale nimmt den 3. Platz unter den „Aktivitäten in Kiew“ auf dem Tripadvisor.

St.-Michaels-Kathedrale

St.-Michaels-Kloster

Es ist ein uraltes Kloster, das noch auf Anregung des Enkelsohns von Jaroslaw dem Weisen im 12. Jahrhundert gegründet wurde.
Die 1108 erbaute Kathedrale diente als Grablege der Kiewer Fürsten. Die ursprüngliche Äußere der Kathedrale wurde bis jetzt nicht festgelegt. Es gibt unterschiedliche Informationen in verschiedenen Chroniken, was die Anzahl der Kuppeln anbetrifft – von 5 bis 15. Es gibt aber auch Nachweise, dass die Kathedrale am Anfang nur einkuppelig war.

St.Michaels-Kathedrale in Chroniken

St.Michaels-Kathedrale in Chroniken

Diese Kuppel war vergoldet, was vermutlich die erste ihrer Art in der Kiewer Rus war.
Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Refektorium von Johannes dem Täufer errichtet.

Das Refektorium

Das Refektorium

1922 wurde das Kloster aufgelöst.
1934-1936 wurde die Kathedrale auf Befehl der sowjetischen Behörden gesprengt. Auf der Stelle des Klosters wurde der Bau des Regierungszentrums eingeplant, was zum Teil realisiert wurde (das heutige Gebäude des Außenministeriums).

Oben: Ruinen der St.-Michaels-Kathedrale | Unten: Das Projekt des Regierungszentrums auf der Stelle der zerstörten St.-Michael-Kathedrale

Oben: Ruinen der St.-Michaels-Kathedrale |
Unten: Das Projekt des Regierungszentrums auf der Stelle der zerstörten St.-Michael-Kathedrale

Vor der Zerstörung Kathedrale wurden uralte Fresken und Mosaiken demontiert und unter verschiedenen Museen (auch in Russland) aufgeteilt.

St.-Michaels-Kathedrale von innen

St.-Michaels-Kathedrale von innen

1997 begann man mit dem Wiederaufbau des Klosters. Die neu erbaute Kathedrale wurde der ukrainischen orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats zurückgegeben.

Das Territorium des Klosters

Das Territorium des Klosters

Tipp für Touristen: Sehenswert sind das Museum und der Glockenturm des Klosters. Vom Glockenturm kann man einen gigantischen Blick über die Stadt bekommen.

Diese Fotos entnommen mit freundlicher Erlaubnis von Ivan Sydor und aus den allgemein zugänglichen Quellen.

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