Haus der weinenden Witwe

Das Haus der weinenden WitweDas Haus Nr. 23 in der Lutheranska-Straße nennt man im Volk das Haus der weinenden Witwe. Es scheint bei Regen, das Frauenmaskaron zu weinen. Der Kopf der Steinfrau ist mit Kastanienblättern geschmückt. Das Haus wurde im Jahre 1907 vom deutschen Architekten Eduard Bradtmann gebaut. Er war ein Meister des Jugendstils und verwirklichte den Stil hier bis ins Detail der Innenausstattung. An der Nordseite sind die schönen Eisentore, an der Westseite ist ein französischer Balkon. Über der Eingangstür kann man die Initialen des Auftraggebers Arschawskij sehen. Er überschätzte seine Mittel (20 Zimmer mit Zentralheizung, Kühlschränken usw.), so dass er 1913 das Haus verkaufen musste.

Das Haus gehört jetzt dem Ministerkabinett und wird als Gästehaus für VIPs und für Veranstaltungen genutzt.

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